Briefe an einen Autor

Immer wieder erhalte ich Manuskripte von Autoren, die etwas veröffentlichen wollen. Obwohl inzwischen längst möglich ist, ohne Unterstützung eines Verlags zu publizieren, ist die Arbeitsteilung »hier Verlag, dort Schreibende« fest in den Köpfen verankert. Sie bietet die Vorteile, die jede Arbeitsteilung mit sich bringt. Dennoch favorisiere ich, Bücher selbst zu verlegen.

Wer in meinem Verlag verlegen möchte, ist herzlich willkommen im »Geburtshaus« für Bücher, die nicht fremd betreut werden wollen.

In der neuen Reihe »Briefe an einen Autor« versuche ich mein Verständnis von Literatur darzulegen, für mich selbst und alle, die es interessiert.

Der Grund übrigens, warum ich im Titel auf die weibliche Form der »Autorin« verzichte, ist der männlich geprägte Literaturbetrieb, von dem ich mich ganz bewusst trenne, um etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Lea Martin

Und hier mein erster »Brief an einen Autor«: