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LiteraturLabor

Im Frühling 2021 startet erneut das »LiteraturLabor«, das wegen Corona sofort nach seiner Premiere im März 2020 in einen Dornröschenschlaf fiel, im Kleinformat als »to go«.

Erstmals am Sonntag, 11. April 2021, von 12 bis 14 Uhr lade ich zu einem literarischen Spaziergang ein, um gemeinsam die Umsetzung eines (oder mehrerer) konkrete/n Projekte/s zu besprechen. Das kann ein Anliegen sein, mit dem du dich bei joanmartin einbringen willst. Oder es kann ein Projekt sein, für das ich Unterstützung  suche, sei es auf Honorarbasis oder in Form eines Praktikums. Corona-bedingt findet das LiteraturLabor ab April im Format eines Spaziergangs zu zweit statt, was gleichzeitig den Vorteil hat, dass man weniger Zeit in Kennenlern-Runden verbringt und fokussiert ein konkretes Thema behandeln kann.

Wenn du am LiteraturLabor »im Kleinformat« interessiert bist, schreibe mir gerne eine E-Mail oder melde dich per Telefon: (030) 764 03 793. Der AB ist immer an, ich rufe zurück.

Unter anderem die folgenden joanmartin-Projekte laden zur Bearbeitung ein:

  • PosterPoems. Mein Traum ist es, die vielen Werbeplakate, die den öffentlichen Raum prägen, zumindest zeitweise durch Kunstplakate zu ersetzen. Ich wünsche mir, ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung von Kunst und gegen die Macht der omnipräsenten Werbung im öffentlichen Raum zu setzen. Zu den ersten PosterPoems siehe folgenden Link.
  • Digital Immigrants. Wenn zehn Finger über die Tastatur fliegen, fühlt sich das anderes an, als mit einem Stift in der Hand zu schreiben. Der Bildschirm hat das Papier ersetzt. Wie verändert die Digitalisierung das Schreiben? Zu diesem Thema würde ich gern ein Buchprojekt starten, mit Texten »digitaler Immigrant:innen«, die den Umbruch reflektieren.
  • Emanzipation abgehakt? Das fragt nicht nur die Folge »Frauen« in meinem Podcast »PrivatLesung«, sondern auch ich möchte einen Beitrag leisten, um nach vorne zu sehen, in eine Zukunft, die allen gehört, egal, wie traditionell männlich oder weiblich sie sind. Zu diesem Zweck plane ich eine Neuauflage des Titels »Bis das Geld euch scheidet« und eine Fortsetzung in Form von Interviews , Arbeitstitel »Sterntalers Töchter“. Ich suche eine (angehende) Sozial- oder Literaturwissenschaftlerin, die sich in Form eines Praktikums, einer Studienarbeit oder auf Honorarbasis mit dem Thema finanzieller Gewalt gegen Frauen befassen möchten.
  • Die Interviews in dem Band »auschwitz : heute« reflektieren den aktiven Umgang junger Menschen in Deutschland mit Auschwitz. Gern würde ich aus den Interviews ein Hörbuch zusammen stellen und suche eine:n (angehenden) Literatur- oder Medienwissenschaftler:in, die/der hierbei in Form eines Praktikums oder auf Honorarbasis unterstützt.
  • Portraits internationaler AutorInnen aus der DDR. Das Manuskript ist vor dreißig Jahre aus Begegnungen mit Menschen entstanden, die einen doppelten Bruch in ihrer Biografie erlebt haben. Sie lebten in der DDR im Exil und haben zugleich in ihr ein Zuhause gefunden, das sich 1989 auflöste. In Interviews und in Texten reflektieren sie die DDR und ihr Ende auf ebenso anrührende wie nachdenkliche Art. Einige der Autor:innen haben bereits ihr Einverständnis zur verspäteten Veröffentlichung geben. Ich wünsche mir Unterstützung bei der weiteren Kontaktaufnahme und dem Lektorat des Textes.
  • »Why Tango?« Die Tangolehrerin Veronica Toumanova hat mit ihren englischsprachigen Essays im Netz eine große Fangemeinde erobert. Sie versteht es, den Tango auf eine Art zu erklären, die all das, was ihn schwierig macht, leicht erscheinen lässt. Humorvoll, direkt, unprätentiös, das sind die Texte, die sich vor allem an Frauen richten, aber auch für Männer wichtige HIlfestellungen bieten. Im April 2019 war ich in Paris und habe ein Video-Interview mit Veronica Toumanova gemacht, weil ich per Crowdfunding eine Übersetzung finanzieren wollte. Ich suche eine Übersetzerin oder jemanden, die/der das Crowdfunding für die Übersetzung und das Lektorat organisiert.
  • »Ich sehne mich nach wilden Küssen«. Mit ihren freiziügigen Gedichten sorgte die Wiener Schauspielerin Ada Christen Mitte des 19. Jahrhunderts für Schlagzeilen. Nach ihrer Eheschließung zog sie sich völlig aus dem literarischen Geschehen zurück. Ich möchte ihre Gedichte neu verlegen und hatte für das Cover auch bereits die Rechte an einem wunderbar passenden Bild von Jeanne Mammen gekauft sowie begonnen, einen Essay zu schreiben. Ich suche Unterstützung bei der Neusichtung der Gedichte, der redaktionellen Bearbeitung, ggf. auch der Fortführung des Begleit-Essays zu der Lyrikerin.
  • »Mein Herz gleicht einem Gottesacker«. Selten hat jemand Trauer in solch anrührende Verse gepackt wie die vergessene Dichterin Louise Brachmann, die zeitgleich mit Goethe und Schiller lebte, viele Verluste hinnehmen musste und verzweifelt versuchte, sich als professionelle Schriftstellerin zu etablieren. Als sie sich nach einer gescheiterten Liebe das Leben nahm, versank sie in Vergessenheit. Ich möchte an sie erinnern, indem ich ihre eigenen Texte mit einem Essay kombiniere und suche Unterstützung bei der Sichtung der Gedichte sowie dem Lektorat des Essays.
  • Lektorat.  Immer wieder suche ich Erst-Leser:innen, die erste Erfahrungen als Lektor:innen und Korrektor:innen sammeln wollen, Aktuell suche ich für einen Band mit Erzählungen zu den traumatischen Spätfolgen der NS-Zeit bei nicht-jüdischen Deutschen mit Interesse für genau dieses Thema.

Ab März 2020: Nach dem Motto »Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus« lädt joanmartin herzlich ein ins neue LiteraturLabor, um gemeinsam neue literarische Projekte anzuschieben (oder auch alte Themen neu zu entdecken).

Egal ob ihr bereits eine Idee habt oder nur einfach neugierig seid und wissen wollt, wie aus einem Thema ein Buch oder eine Lese-Projekt wird, kommt vorbei, lernt Leute kennen, die sich wie ihr für Literatur interessieren, lasst euch überraschen.

Infolge von Corona fällt das LiteraturLabor zunächst aus. Für den Newsletter könnt ihr euch per E-Mail anmelden.

Nach Corona ist geplant, dass das LiteraturLabor immer am zweiten Sonntag eines Monats um 12:00 Uhr stattfindet. Der Start war am Internationalen Frauentag am Sonntag, 08. März 2020.

joanmartin kommt zu Ihnen

Aktuell bietet joanmartin die folgenden Lese-Events:

Immer am 16. eines Monats…  

»Eat & Read« kommt zu Ihnen und lässt Ihre Wohnung oder Ihr Büro, Ihren Hof oder Ihren Garten zu einm Ort literarischer Begegnung werden.  Das Thema wählen Sie aus dem Spektrum, das joanmartin zu bieten hat. Die Gäste können etwas mitbringen für ein Buffet und ein Buch zum Tauschen.  Siehe „Eat & Read“.

NEU: Immer am 2. Sonntag eines Monats…

LiteraturLabor – für eine Literatur, die erst entsteht,siehe hier

Natürlich bieten wir auch »klassische« Lesungen:

Literarisch-musikalische Tango-Soirée mit dem Tango-Duo Nola und der Kolumnistin Lea Martin. Nähere Informationen finden Sie hier.

Lieber dreimal gestürzt Als keinmal geflogen“ (Lea Martin)
Liebes- und Trennungsgedichte mit Diashow und ggf. Live-Musik

Bei Papa gibt es immer Cola“ (Katharina Martin)
Kolumnen aus dem Leben einer Trennungs-Mutter

auschwitz : heute“ (Lea Joan Martin)
Bodenausstellung mit Lesung und Diashow

Bis das Geld euch scheidet“ (Katharina Martin)
Lesung und ggf. Präsentation zum Streit ums Geld in Beziehungen sowie vor allem bei Trennung und Scheidung und dem Beitrag, den Banken an der finanziellen Gewalt gegen Frauen leisten

„Schnupperlesung“ (Lea Joan Martin)
Die Lesung mit Diashow führt durch die Themenwelt von joanmartin  und spannt dabei einen Bogen von dem persönlichen Umgang mit Auschwitz über Trennungsfamilien und dem Streit ums Geld bis zu Liebeslyrik und Tango.

Jede Lesung  dauert ca. 45 Minuten und kann eine Diashow oder Präsentation beinhalten, die für (multimediale) Abwechslung sorgt Auf Wunsch wird Live-Musik organisiert.

Siehe auch unser spezielles Angebot für ehrenamtlich tätige Menschen im Rahmen der Reihe „Lesung als Geschenk“