Archiv der Kategorie: Allgemein

Hast du Lust, bei joanmartin mitzumachen?

Vor allem die folgenden joanmartin-Projekte laden zur Mitgestaltung und Mitarbeit ein:

  • Portraits internationaler AutorInnen aus der DDR. Das Manuskript ist vor dreißig Jahre aus Begegnungen mit Menschen entstanden, die einen doppelten Bruch in ihrer Biografie erlebt haben. Sie lebten in der DDR im Exil und haben zugleich in ihr ein Zuhause gefunden, das sich 1989 auflöste. In Interviews und in Texten reflektieren sie die DDR und ihr Ende auf ebenso anrührende wie nachdenkliche Art. Einige der Autor:innen haben bereits ihr Einverständnis zur verspäteten Veröffentlichung geben. Ich wünsche mir Unterstützung beim Endspurt vor der Publikation  (v. a. Lektorat, Literaturliste), gern in Form eines (honorierten) Praktikums .
  • PosterPoems. Mein Traum ist es, die vielen Werbeplakate, die den öffentlichen Raum prägen, zumindest zeitweise durch Kunstplakate zu ersetzen. Ich wünsche mir, ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung von Kunst und gegen die Macht der omnipräsenten Werbung im öffentlichen Raum zu setzen. Zu den ersten PosterPoems siehe folgenden Link. (Die Website ist durch einen technischen Fehler aktuell in Überarbeitung.)
  • Digital Immigrants. Wenn zehn Finger über die Tastatur fliegen, fühlt sich das anderes an, als mit einem Stift in der Hand zu schreiben. Der Bildschirm hat das Papier ersetzt. Wie verändert die Digitalisierung das Schreiben? Zu diesem Thema würde ich gern ein Buchprojekt starten, mit Texten »digitaler Immigrant:innen«, die den Umbruch reflektieren.
  • Emanzipation abgehakt? Das fragt nicht nur die Folge »Frauen« in meinem Podcast »PrivatLesung«, sondern auch ich möchte einen Beitrag leisten, um nach vorne zu sehen, in eine Zukunft, die allen gehört, egal, wie traditionell männlich oder weiblich sie sind. Zu diesem Zweck plane ich eine Neuauflage des Titels »Bis das Geld euch scheidet« und eine Fortsetzung in Form von Interviews , Arbeitstitel »Sterntalers Töchter“. Ich suche eine (angehende) Sozial- oder Literaturwissenschaftlerin, die sich in Form eines Praktikums, einer Studienarbeit oder auf Honorarbasis mit dem Thema finanzieller Gewalt gegen Frauen befassen möchten.
  • Die Interviews in dem Band »auschwitz : heute« reflektieren den aktiven Umgang junger Menschen in Deutschland mit Auschwitz. Gern würde ich aus den Interviews ein Hörbuch zusammen stellen und suche eine:n (angehenden) Literatur- oder Medienwissenschaftler:in, die/der hierbei in Form eines Praktikums oder auf Honorarbasis unterstützt.
  • »Why Tango?« Die Tangolehrerin Veronica Toumanova hat mit ihren englischsprachigen Essays im Netz eine große Fangemeinde erobert. Sie versteht es, den Tango auf eine Art zu erklären, die all das, was ihn schwierig macht, leicht erscheinen lässt. Humorvoll, direkt, unprätentiös, das sind die Texte, die sich vor allem an Frauen richten, aber auch für Männer wichtige HIlfestellungen bieten. Im April 2019 war ich in Paris und habe ein Video-Interview mit Veronica Toumanova gemacht, weil ich per Crowdfunding eine Übersetzung finanzieren wollte. Ich suche eine Übersetzerin oder jemanden, die/der das Crowdfunding für die Übersetzung und das Lektorat organisiert.
  • »Ich sehne mich nach wilden Küssen«. Mit ihren freiziügigen Gedichten sorgte die Wiener Schauspielerin Ada Christen Mitte des 19. Jahrhunderts für Schlagzeilen. Nach ihrer Eheschließung zog sie sich völlig aus dem literarischen Geschehen zurück. Ich möchte ihre Gedichte neu verlegen und hatte für das Cover auch bereits die Rechte an einem wunderbar passenden Bild von Jeanne Mammen gekauft sowie begonnen, einen Essay zu schreiben. Ich suche Unterstützung bei der Neusichtung der Gedichte, der redaktionellen Bearbeitung, ggf. auch der Fortführung des Begleit-Essays zu der Lyrikerin.
  • »Mein Herz gleicht einem Gottesacker«. Selten hat jemand Trauer in solch anrührende Verse gepackt wie die vergessene Dichterin Louise Brachmann, die zeitgleich mit Goethe und Schiller lebte, viele Verluste hinnehmen musste und verzweifelt versuchte, sich als professionelle Schriftstellerin zu etablieren. Als sie sich nach einer gescheiterten Liebe das Leben nahm, versank sie in Vergessenheit. Ich möchte an sie erinnern, indem ich ihre eigenen Texte mit einem Essay kombiniere und suche Unterstützung bei der Sichtung der Gedichte sowie dem Lektorat des Essays.
  • Lektorat.  Immer wieder suche ich Erst-Leser:innen, die erste Erfahrungen als Lektor:innen und Korrektor:innen sammeln wollen, Aktuell suche ich für einen Band mit Erzählungen zu den traumatischen Spätfolgen der NS-Zeit bei nicht-jüdischen Deutschen mit Interesse für genau dieses Thema.

Wenn du eigene Ideen hast, die zu joanmartin passen könnten, freue ich mich über deine Nachricht, gerne per E-Mail.

NEU: PosterPoems

»Wenn Texte und Bilder miteinander tanzen,
entstehen PosterPoems.«

Lea Joan Martin

Es müssen nicht Gedichte sein. Auch Prosa ist fähig, mit Bildern zu tanzen. Lasst euch überraschen unter diesem Link.

 

Mein Traum ist es, die vielen Werbeplakate, die den öffentlichen Raum prägen, zumindest zeitweise durch Kunstplakate mit PosterPoems zu ersetzen. Ich wünsche mir, ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung von Kunst und gegen die Macht der omnipräsenten Werbung im öffentlichen Raum zu setzen.

Zu den ersten PosterPoems siehe folgenden Link.

 

Podcast »Privatlesung«

Da wegen Corona aktuell keine Lesungen stattfinden können, ist Lea Martin ab sofort  in ihrem eigenen Podcast »Privatlesung« zu hören

Einleitend geht es um die Erzählung »Das eindeutige Angebot« aus »Sind Tangotänzer die besseren Liebhaber?« und die Frage, was der Held des Geschehens zu seiner literarischen Spiegelung sagt.

Lasst euch mitnehmen auf die dünne Grenze zwischen Realität und Fiktion, die entsteht, sobald man zu erzählen beginnt, und verschwimmt, solange wir sie als selbstverständlch ansehen. Privat ist nicht privat. Und Literatur kann mehr als Fiktion.

Seid neugierig. Seid dabei.

»Privatlesung«

Und das sagen Leser:innen zu »Sind Tangotänzer…?«

Die Rezension von Susanne Mühlhaus wurde von der Zeitschrift »Tangodanza« (Ausgabe 4/2020) veröffentlicht. Sie schreibt:

»Lea Martin schafft es, nicht nur Sehnsucht, Ambivalenz, Zweifel, Wut und Eifersucht, sondern auch Polyamorie, Anbaggerei, Narzissten und kluge Kinder in den Erzählungen unterzubringen und spickt sie noch mit falschen Freunden und Freundinnen und überheblichen Besserwissern. Eine zweite Ebene des Leids sind unterschiedliche Gewalttraumata in fast jeder der Geschichten: sexueller Missbrauch, Krieg, Gefangenschaft und Naziverbrechen werden thematisiert. (…) Es sind keine Kurzgeschichten, deren Ende offen bleibt, sondern wir erfahren, was aus den Protagonisten wird. Durch eine Vermischung von auktorialer und personaler Erzählperspektive schafft die Autorin auch bei der Leserin Distanz und Nähe. Mal sind wir ganz nah bei der Frau, mal weiter entfernt. (…) Was beim Tanzen vor sich geht, gehört zu den schönsten Beschreibungen des Buches, und man möchte an solchen Stellen am liebsten noch ein wenig verweilen, sie mit eigenen Vorstellungen, Erinnerungen und Wünschen ausmalen. Was jedoch die Frage angeht, die im Titel gestellt wird – diese wird im Buch beantwortet, aber die Antwort verratn wir hier nicht!«

Vollständiger Text folgt.

Und das sagen Leser:innen:

»Das Buch ist einfach köstlich.«

»Ich habe zwar erst einige wenige Seiten gelesen, bin aber bereits jetzt sehr begeistert!«

»Jede Erzählung hätte es verdient, dass ein eigener Roman daraus entsteht. Das Buch hält der Tangogesellschaft den Spiegel vor.« Die vollständige Rezension findet sich hier.

»Aus vielen einzelnen Erlebnissen und Erfahrungen macht Lea Martin ein großes Ganzes, so dass man als Leser abtauchen kann in die Berliner Tangonächte (und ihre Folgen). Das Buch ist sehr dcht geworden, an einigen Stellen hat es mir fast den Atem genommen, so dass ich es unwillkürlich immer wieder weglegen musste, um eine Pause zu machen. Ich bin normalerweise so eine Ritsch-Ratsch-Fertig-Leserin, aber das geht bei diesem Buch nicht. So dosiere ich es und merke, dass die einzelnen Erzählungen dadurch auch nach dem Lesen noch in meinem Kopf schweben – ein schönes Gefühl.«

»In elf Geschichten erzählt Lea Martin das Erleben ihrer Protagonistinnen beim Tango, nach dem Tango oder im Tango. Wenn die Seele und die Leidenschaften, wie gewünscht oder wider Erwarten, sich Bahn brechen. Sie erzählt äußerst detailreich, fast dokumentarisch, offen, mutig, engagiert, bisweilen verstörend und lässt uns teilhaben an den Ambivalenzen, den hoch erfüllenden emotionalen Erlebnissen und den Höllenstürzen in Beziehungen, die wir alle kennen. Unabhängig davon, ob wir Mann oder Frau sind. Fast nebenbei beschreibt Lea Martin Impressionen der Berliner Tangoszene. Das Buch wühlt auf, ist streitbar und wird sicher zu Diskussionen führen. Es ist keine leichte Kost, keine easy-going Literatur. Wer es nur als Unterhaltung liest, hat den existenziellen Teil des Buches nicht wahrgenommen. Es ist ein humanistisches, allzu menschliches Buch: Ecce homo!«

Augenhöhe

»Augenhöhe«
Vater Sohn Momente
Stephan Krawczyk

In seinem neuen Buch begleitet der alleinerziehende Vater und Schriftsteller seinen Sohn, dessen Beobachtungen seinen Blick verändern – eher beiläufig, nebenbei. Die LeserInnen werden auf eine Reise mitgenommen, die zornig beginnt und zärtlich endet.

88 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-935401-10-4, Ladenpreis 13 €.

Eine von Stephan Krawczyk gelesene Hörprobe aus »Augenhöhe«  bietet die gleichnamige Folge des Podcasts »PrivatLesung« von Lea Martin. Mit seinem Song »Gutschein« entlarvt er den schönen Schein der digitalen Gleichheit als kapitalistische Show.

Von Stephan Krawczyk inspirierte PosterPoems von Lea Joan Martin finden sich unter diesem Link. Die Zitate sind dem Roman »Steine hüten« von Stephan Krawczyk entnommen.

Als »Künstler der Anwesenheit« tritt Stephan Krawczyk mit seinen Konzerten, Liedern und Rmanen für eine Gesellschaft ein, die ihre Verantwortung  für ein Miteinander auf Augenhöhe wahrnimmt.

Weitere Informationen unter www.stephan-krawczyk.de.