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Literatur ist mehr als bedrucktes Papier

Bei Worten wie Belletristik, Roman oder Dichtkunst denken die meisten Menschen an weiche Sofakissen. Dabei prägte Franz Kafka einst das Wort von der Axt im Eis. Ingeborg Bachmann verlangte nach wahren Sätzen.

Literatur darf und kann unbequem sein. Was allen gefällt, ist keine Kunst. Literatur ist seit ihren Anfängen Teil eines umfassenden Dialogs. Während mündliche Überlieferung von Menschen abhängt, scheint Literatur vor allem Druckerschwärze und Papier zu benötigen. Doch der Schein trügt. Ohne lebendigen Dialog ist Literatur ... totes Papier.

So beeindruckend der Literaturbetrieb mit seinen Lektoraten und Feuilletons auch ist, bildet er nicht immer eine Brücke zwischen Lesenden und Schreibenden, sondern gleicht in vielfacher Hinsicht einer Festung.

j:m: will den lebendigen Dialog zwischen professionellen AutorInnen und LeserInnen. Denn Bücher sind wie Zweige. Sie wollen blühen. Dazu brauchen sie offene Herzen. Leidenschaft. Und Engagement.