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Moderne Mäzene ...
Im modernen Mäzenatentum kommt die Literatur
fast nicht vor. Dabei förderte der römische Ritter Maecenas
(* 69 – 8 v. Chr.), nach dem Mäzene benannt sind, u.a.
Horaz und Vergil, deren Schriften bis heute gelesen werden.
Wie alle anderen Künste braucht auch die Literatur Förderer,
die ihr einen Freiraum verschaffen. Um durchzuatmen. Und zu experimentieren.
Die Abhängigkeit von großen Verlagen ist das Ende großer
Literatur. Auf der Strecke bleiben kühne Entwürfe. Auf
der Strecke bleibt die literarische Kunst.

...sind neugierig.
Man muss nicht reich sein, um Mäzen zu werden.
Man muss nur Lust dazu haben. Und ein bisschen neugierig sein.
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